10. Oktober bis 6. November 2004
Gefahrene Strecke: 5110km Asphalt, 960km Piste, gesamt 6070km
Pünktlich um 15.00 Uhr hob der Flieger in Frankfurt ab. Unsere Fluglinie war die Royal Brunei, welche uns erst mal mit moslemischen Gebeten à la "Allah akbar" begrüßte. Nach über elf Stunden kamen wir am nächsten Morgen in Bangkok an.
Unser vom Reisebüro organisierter Fahrer holte uns vom Flughafen ab. Wir quälten uns mitten in der Rushhour durch den thailändischen Hauptstadtverkehr und kamen zeitweise nur noch im Schritttempo voran. Wir wurden ins Hotel Siam Palace chauffiert, wo wir bereits erwartet wurden. Wir bekamen unsere Zimmer und waren von der Anreise recht müde. Trotzdem wollte Bangkok erkundet werden und wir machten uns auf die Socken. Es war sehr warm und feucht, und der Verkehr so dicht, daß man die Abgase in den Straßen sehen konnte.
Wir fuhren mit Hochbahn und per Schnellboot auf einem stinkigen Kanal ins Zentrum, um einige Tempel wie Wat Parinayok, Wat Ratchanata, Wat Thepthidaram, Wat Suthat und wat sonst noch zu besichtigen. Der Weg führte uns durch das Einkaufszentrum Old Siam Plaza weiter ins Indische Viertel, und durch den Blumenmarkt nach Chinatown, sozusagen Bangkok zu Fuß im Schnelldurchgang.
Abends kamen wir mit brennenden Füßen im Hotel an und wollten nur noch ausschlafen. Wir waren so müde, daß wir sogar auf das Abendessen verzichteten.
Heute stand eine (vom Reisebüro) organisierte Tour auf dem Plan. Wir besichtigten den Goldenen Buddha, den liegenden Buddha und den Marmortempel. Anschließend wurden wir in eine Schmuckfabrik geführt, wo wir die Klunker zwar angeschaut hatten, aber doch alles links liegen ließen. Wir waren froh, daß wir am Vortag bereits alleine unterwegs waren, denn die Darbietungen der organisierten Tour waren verzichtbar.
Nach dieser Tour erkundeten wir die Einkaufstempel in der Umgebung, was recht spaßig war. Wir schickten noch Emails nach Hause und wagten uns an einem der vielen Essensständen an der Straße. Reis, Nudeln und Fleisch schmeckten recht gut, und auch in den folgenden Tagen nahm uns das unser Magen nicht übel.
Sehr früh morgens mußten wir los. Erst wurden wir zum Flughafen gebracht, wo unser Flieger nach Brunei wartete. In Brunei hatten wir sechs Stunden Aufenthalt, bevor es weiter nach Darwin ging, wo wir Mitternacht ankamen.
Der Bus brachte uns vom Flughafen ins Hotel Palms City Resort, welches vom Reisebüro gebucht war. Die Nacht war recht kurz, und schon früh sollten wir das Hotel wieder verlassen. So waren wir nicht wirklich ausgeschlafen, als wir uns mit dem Taxi zum Autovermieter "Four Wheel Drive Hire Service" aufmachten. Dort mußten wir ganze zwei Stunden auf unser Auto warten, und in deren Wartezimmer schliefen wir schier ein. Nachdem wir das Auto übernommen hatten, fuhren wir zurück in die Stadt und füllten den Kühlschrank mit Nahrung. Der Campingplatz Shady Glen Tourist Park in Stadtnähe sollte unser Quartier werden.
Tagesdistanz: 14km Asphalt
Die Nacht war schwül und feucht, und an den kommenden Tagen sollte sich rächen, daß ich ohne Schlafsack geschlafen hatte: Eine dicke Erkältung machte sich breit. Die erste Strecke führte uns in den Kakadu National Park, und lustlos sah ich die Landschaft an mir vorbeigleiten. Es war Trockenzeit, die Billabongs waren ausgetrocknet. Wir sahen die ersten Känguruhs, Kakadus und Nagetiere von der Größe eines Murmeltiers. Die Landschaft erinnerte sehr an Botswana.
Tagesdistanz: 250km Asphalt, 40km Piste
Heute fielen uns beim Frühstücken die ersten ärgernden Fliegen auf, die sich gerne in Nasenlöchern oder in den Augen niederließen. Beim Ubirr Rock und am Nurlangi Rock besichtigte Claudia die Felszeichnungen der Aborigines, während ich im Auto sitzen blieb und Halstabletten lutschte. Auf Schotterpisten gings weiter bis zum Jim Jim Camp. Zum Abendessen gab es herrlich saftige Känguruh-Steaks.
Tagesdistanz: 66km Ashpalt, 100km Piste
Mir ging es wieder besser, und so fand ich endlich Gefallen an der Umgebung. Wir wanderten zu den Jim Jim Falls, welche kein Wasser führten. In den Wäldern trällerten die Vögel, und bei den Jim Jim Falls bestaunten wir den herrlich weißen Sandstrand. Das Wasser lag ruhig da und würde zum Baden einladen, wären da nicht die vor Krokodilen warnenden Schilder, die einen davor abhalten sollten.
Angetan von der schönen Wanderung wollten wir auch die Twin Falls sehen. Wir fuhren über eine abenteuerliche Piste und querten einen Fluß, bis wir an der Schlucht ankamen. Dort wartete bereits ein Boot, welches die Touristen durch die Schlucht führt. Hier sahen wir unser erstes Krokodil, allerdings eines der ungefährlichen Süßwassersorte. Ein kleiner Fußmarsch brachte uns zu den Fällen. Herrlich kühlendes Wasser stürzte sich die Klippen herab auf unsere Häupter, und wir waren ganz allein....
Tagesdistanz: 10km Piste
Heute stand eine lange Fahrt an. Wir verließen den Kakadu NP und fuhren
über Pine Creek und Katherine bis Timber Creek. Unterwegs mußten
wir unseren Kühlschrank reparieren (am Ladestromrelais wurde gepfuscht!)
und füllten die Vorräte auf. An einem kleinen See machten wir Pause
und wären liebend gern Schwimmen gegangen. Es war zwar kein Schild da,
welches vor Krokodilen warnte, da aber auch keines zu sehen war, welches das
Schwimmen ausdrücklich erlaubt hätte, ließen wir davon ab. Trotz
des heute wohl heißesten Tags unseres Lebens.....
Übernachtet hatten wir am Campingplatz
Big Horse bei Timber Creek, wo wir nachts von neugierigen Känguruhs
besucht wurden.
Tagesdistanz: 555km Asphalt, 70km Piste
Mittags erreichten wir den Keep River Nationalpark. Wir hatten vor, etwas zu wandern, doch Hitze und Fliegen erstickten den Wunsch im Keim. Wir sammelten Holz für den Abend und ruhten uns im Schatten der Bäume aus, wo uns lästige Fliegen und Ameisen als Spielgefährten willkommen hießen.
Tagesdistanz: 170km Asphalt, 12km Piste
In Kununurra tätigten wir weitere Einkäufe und besichtigten den Kununurra See. Wieder einmal erinnerte uns die Landschaft sehr an Afrika, doch leider tauchten aus dem Wasser keine Hippos auf. Es schien alles wie ausgestorben, und auch in der Stadt regte sich kein Leben. Unser heutiges Ziel, die Bungle Bungles, erreichten wir nicht. Als wir die Schotterstraße einbogen, hatten wir noch gut eine Stunde bis zum Sonnenuntergang, doch bis zum Nationalpark waren es noch mindestens zwei. So schlugen wir unser Lager noch vor dem "bloody rough four wheel track" auf und genossen die funkelnden Sterne des Südhimmels. Nachts erwachte Claudia von tribalistischen Trommelklängen umherstreifender Kannibalen. Oder war es doch nur das rhythmische Scheppern eines Fahrzeugs auf einer Schotterpiste???
Tagesdistanz: 300km Asphalt, 12km Piste
Wir wurden von jaulenden Dingos geweckt. Herrlich, diese Wildnis. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir die Bungle Bungles. Die Hauptsaison war bereits zu Ende, und so war der Park "gebührenfrei". Zwar liegen in der Nebensaison meist Briefumschläge bereit, in welche das Kleingeld deponiert werden kann, doch einerseits sollte man dann das Geld passend haben, zum anderen waren hier nicht mal mehr Briefumschläge verfügbar.
Unsere erste Wanderung führte uns durch den Echnida Chasm. Eine tolle,
kurze Spazierstrecke durch eine Schlucht mit steilen, hohen, roten Wänden,
kühl und sehr angenehm nach den vielen Schwitztagen zuvor. Die Wanderung
machte Lust auf mehr, und so wählten wir als zweite Tour die Little Palm
Chasm. Doch mittlerweile war es Mittag, und die Sonne brannte vom Zenit. Der
Weg zur Schlucht ging in einem breiten, trockenen Bachbett entlang, und wir
marschierten wie ferngesteuert in der Sonne.
Nachmittags bauten wir auf einem Campingplatz das Zelt auf und ließen
uns wieder einmal von den Fliegen ärgern.
Tagesdistanz: 90km Piste
Auf dem Weg zum Tunnel Creek ließen wir den Bungle Bungle hinter uns,
kamen durch Halls Creek und Fitzroy Crossing und wanderten am Abend durch den
Tunnel
Creek, einer dunklen Höhle mit kleinem Bachlauf. Mit zwei lichtschwachen
Taschenlampen marschierten wir durch das Bachbett und tasteten uns voran. Im
Schein der Taschenlampen konnten wir die rot reflektierenden Augen eines kleinen
Krokodils sehen und die ersten, lauthals schreienden Flughunde.
Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz
am Windjana Gorge.
Tagesdistanz: 440km Asphalt, 200km Piste
Früh standen wir auf, um die morgenliche Frische im Windjana
Gorge zu spüren. Wir wanderten am Fluß entlang und sahen gut
20 Süßwasserkrokodile und tausende von Flughunden. Diese hingen kopfüber
an den Bäumen und drehten sich immer so hin, daß sie uns beobachten
konnten. Weiterhin sahen wir eine Python und eine andere, kleine Schlange, die
wir nicht bestimmen konnten, sowie einen dieser komischen kurzschwänzigen
Geckos, dessen Reaktionsgeschwindigkeit Claudia mit einem kleinen Holzstecken
testete. Original-Aufzeichnung Claudi: "1 Eidechse, in Popo gepiekst".
Nachmittags erreichten wir Broome, die Perlentaucherstadt am indischen Ozean.
Da das Baden im Wasser ungefährlich sein sollte, wagten wir uns in die
Wellen. Das Wasser war so warm, daß es kaum eine Abkühlung brachte.
Unsere heutige Bleibe war ein Campingplatz am Cable Beach.
Tagesdistanz: 220km Asphalt, 142km Piste
Nach Wäsche waschen besichtigten wir Broome
und wanderten den Heritage Trail entlang. Naja.... Der alte Friedhof liegt recht
idyllisch, und das Historische Museum ist auch recht nett.
Abends gönnten wir uns Lachs.
Tagesdistanz: 15km Asphalt
Heute sind wir den ganzen Tag gefahren. Unterwegs machten wir Halt am 80-Mile-Beach. Gezeltet hatten wir hinter Port Hedland abseits der Straße.
Tagesdistanz: 700km Asphalt, 20km Piste
Wieder hatten wir eine lange Strecke vor uns und erreichten gerade bei Sonnenuntergang Cape Range. Unterwegs sahen wir viele Känguruhs und Emus. Bei Dämmerung war es geradezu gefährlich zu fahren, da die Känguruhs am Straßenrand saßen und den Autos zusahen. Gelegentlich hoppelte eines einfach drauflos. So waren wir froh, einen geeigneten Platz zu finden, denn bei dem starkem Wind war es eine Mühe, das Zelt aufzustellen.
Tagesdistanz: 720km Asphalt
Heute besorgten wir uns die Schnorchelausrüstung und begaben uns zum Turquoise
Bay, einem schönen Sandstrand am Ningaloo Riff. Leider war das Wasser
nicht mehr angenehm warm, sondern eher kalt. Trotzdem war es eine Pracht, am
Riff zu tauchen. Wir konnten viele schöne Korallen und verschiedenste Fische
beobachten wie Papageienfische, Doktorfische, Pfeilfische und tausende andere;
große Fischschwärme und sogar ein Katzenhai waren dabei.
Abends grillten wir uns Kartoffeln und haben Heinz getroffen, ein großes
Känguruh, welches uns beim Grillen beobachtete und uns schier die Kartoffeln
stehlen wollte.
Das Schnorcheln am Vortag hatte solchen Spaß gemacht, sodaß wir es heute wiederholten wollten. Doch leider wurde ich von einem Sonnenbrand gequält, und so machten wir uns auf über die Piste nach Coral Bay. Im Reef Cafe gönnten wir uns eine Riesen-Portion Aussie-Pizza sowie Fish & Chips.
Tagesdistanz: 50km Asphalt, 110km Piste
Immer noch angetan von den Erlebnissen am Turquoise Bay gingen wir nochmals zum Schnorcheln, doch leider war in Coral Bay nicht viel zu sehen. Und so relaxten wir und planten unsere weitere Reise.
Tagesdistanz: Null
Unser heutiges Ziel war Hamelin Pool. Dort gibt es uralte Bakterienkolonien zu besichtigen, die Stromatolithen. Diese produzieren Sauerstoff, schon lange, bevor die ersten Pflanzen wuchsen. Außerdem ist der Strand recht interessant, da dieser nicht aus Sand, sondern aus Abermillionen kleiner Muscheln besteht. Solche zusammengebackene Muschelblöcke wurden von den ersten Siedlern als Baumaterial verwendet.
Tagesdistanz: 460km Asphalt
Monkey Mia war wohl für Claudia der interessanteste Punkt unserer Australien-Reise. Hier können zutrauliche, aber wilde Delphine besichtigt werden, die tagtäglich an den Strand kommen und ihrerseits neugierige, wilde Touristen besichtigen wollen. Leider dürfen die Tiere nicht berührt werden, um sie vor Krankheiten zu schützen. Trotzdem ist es ein Erlebnis. Anschließend machten wir einen Bootsausflug auf einem Katamaran, von welchem aus wir weitere Delphine sowie Seekühe und Meeresschildkröten beobachten konnten.
Tagesdistanz: 130km Asphalt
Unweit von Monkey Mia liegt der Francois Peron Nationalpark. Dieser ist nur für Allradfahrzeuge zugänglich, und so wollten wir den Tag "ungestört" in diesem Park verbringen. Eine sandige Piste führte uns bis zum "Kap Peron". Dort wanderten wir ein paar Kilometer am Steilufer entlang. Tausende Fliegen bevölkerten unseren Rücken, und ständig versuchten ein paar, durch das Gesichtsportal zu treten.
Am Strand gab es Pelikane und Reiherkolonien zu sehen, und besonders interessant waren die Mantarochen und Tigerhaie. Die einzigen Landtiere, die wir sehen konnten, waren die Kurzschwanzgeckos, Warane und kleine Kanickel.
Nachmittags begann es kurz und heftig zu regnen, doch glücklicherweise hatten wir bereits das Zelt aufgestellt und begannen, das Essen zuzubereiten.
Tagesdistanz: 20km Asphalt, 57km Piste
Nachdem wir nochmals Haie und Rochen gesehen hatten, begaben wir uns auf den
Weg nach Denham, wo wir zu Mittag im "Muschelrestaurant" (ein Restaurant,
für dessen Baumaterial die oben genannten Mini-Muscheln verwendet wurden)
essen gehen wollten. Doch leider hatte das Lokal noch geschlossen, und so suchten
wir uns eine Bäckerei.
Unser Nachtquartier lag abseits der Straße an der Butcher
Road, wo wir ungestört die Sterne beobachten konnten.
Tagesdistanz: 160km Asphalt, 62km Piste
Heute erreichten wir Geraldton, eine kleine, nette Stadt, welche das Ende des Outbacks markiert. Wir meldeten uns telefonisch bei Liliana, der Freundin einer Tante, welche in Perth wohnt und uns ihr Heim als Quartier angeboten hat. Hierfür hatten wir extra eine Telefonkarte der Telekom zum bargeldlosen Telefonieren besorgt, doch wie konnte es anders sein: Sie hat nicht funktioniert. Außerdem bestätigten wir den Rückflug, denn das Ende des Urlaubs war nahe.
Leider hatten wir heute das Pech, daß ein entgegenkommendes Fahrzeug einen Stein in unsere Windschutzscheibe schlug. Nun prangte ein münz-großer Steinschlag im Blickfeld, wofür wir nicht versichert waren. (Im Übrigen wäre die zusätzliche Versicherung der Scheibe genauso teuer gewesen wie eine komplette neue Scheibe.)
Genächtigt haben wir bei den Stockyard Gully Caves, ein Mini-Nationalpark, welcher nicht im Reiseführer genannt wurde. Er war lediglich auf der Straßenkarte verzeichnet. Auch die Beschilderung ließ zu wünschen übrig, doch so konnten wir sicher sein, daß wir allein im Park waren. Zwar war das Zelten nicht erlaubt, doch waren wir spät dran und hatten wirklich keine Lust mehr, einen Campingplatz zu suchen. Abends wanderten wir durch die stockdunkle Höhle.
Tagesdistanz: 460km Asphalt, 20km Piste
Zunächst besichtigten wir die Pinnacles, bevor wir nachmittags in Perth ankamen. Claudia fuhr, und ich las die Straßenkarte - so fanden wir uns gut in der Stadt zurecht. Wir wanderten am Swan River mit Blick auf Downtown entlang und fanden uns abends bei Liliana ein. Sie hat uns ein leckeres Essen bereitet und wir hatten uns viel zu erzählen.
Tagesdistanz: 360km Asphalt, 15km Piste
Heute marschierten wir durch die Fußgängerzone in Perth, wo alte (bzw. auf alt gemachte) und neue Gebäude aufeinandertreffen und deckten uns mit preiswerten T-Shirts ein. Wir wanderten zum Aussichtspunkt am botanischen Garten und ließen unseren Urlaub ausklingen.
Tagesdistanz: 20km Asphalt
Am
übergaben wir unser Fahrzeug dem Vermieter. Glücklicherweise sahen sie davon ab, uns wegen des Steinschlags zur Kasse zu bitten, und Liliana brachte uns zum Flughafen. Der Rückflug über Brunei und Bangkok nach Frankfurt verlief problemlos. 30 Stunden, nachdem wir uns von Liliana verabschiedet hatten, konnten wir uns müde auf unsere Couch fallenlassen und sehen, daß sich zu Hause in den vier Wochen nichts geändert hat.